Mythen über die globale Erwärmung

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Mythos Nr. 1: Die Wissenschaft der globalen Erwärmung ist ungewiss, und nicht alle Wissenschaftler glauben daran.

Fakt: Es gibt unter Wissenschaftlern keine Debatte über die grundlegenden Fakten der globalen Erwärmung

Zwar sind sich nicht alle Wissenschaftler einig, dass der Mensch die globale Erwärmung verursacht, doch laut Environmental Defense Fund “haben die angesehensten wissenschaftlichen Stellen unmissverständlich festgestellt, dass die globale Erwärmung stattfindet und die Menschen sie durch Verbrennen fossiler Brennstoffe und Abholzen von Wäldern verursachen.”

Im Jahr 2005 gab die US-amerikanische National Academy of Sciences eine gemeinsame Erklärung mit zehn weiteren Aussagen der National Academies of Science ab, "Das wissenschaftliche Verständnis des Klimawandels ist jetzt hinreichend klar, um ein sofortiges Handeln der Nationen zu rechtfertigen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Nationen kostengünstige Maßnahmen ermitteln, die sie jetzt ergreifen können, um zu einer erheblichen und langfristigen Reduzierung der globalen Netto-Treibhausgasemissionen beizutragen. “

Mythos Nr. 2:Die globale Erwärmung wird von Vorteil sein. Ein höherer Kohlendioxidgehalt erhöht das Pflanzenwachstum und verringert kältebedingte Todesfälle.

Fakt ist: Die globale Erwärmung hat schwerwiegende Folgen, die die Vorteile bei weitem übersteigen werden.

Obwohl Kohlendioxid unter bestimmten Umständen das Pflanzenwachstum stimulieren kann, wird dieser „CO2-Düngungseffekt“ nachlassen, wenn sich Pflanzen an Veränderungen in der Umwelt anpassen. Außerdem kann zusätzliches Kohlendioxid unerwünschten Pflanzenarten wie Unkräutern mehr nützen als Nutzpflanzen.

Steigende Kohlendioxidgehalte führen auch zu einer Versauerung der Ozeane, was negative Auswirkungen auf Meeresorganismen haben kann. Tatsächlich haben die Ozeane bereits etwa 50 Prozent des Kohlendioxids absorbiert, das beim Verbrennen fossiler Brennstoffe freigesetzt wird.

Während wärmeres Wetter gut für Mensch und Tier klingt, kann ein wärmendes Klima tatsächlich verheerende Folgen haben. Schmelzende Gletscher und steigende Meere würden Küstenstädte überfluten und die Wasserversorgung verseuchen. Darüber hinaus trägt die globale Erwärmung zu extremen Wetterereignissen wie Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen bei, die tödlich sein können.

Mythos Nr. 3:Die jüngsten kalten Winter und Schneestürme deuten darauf hin, dass es nicht zu einer globalen Erwärmung kommt.

Fakt ist: In verschiedenen Teilen der Welt kann es zu Schnee oder Kälte kommen, aber der globale Trend geht zu wärmeren Wintern.

Ein Jahr mit kaltem Wetter in einer Region ist kein Hinweis auf einen Trend im globalen Klima. Messungen haben ergeben, dass sich das Erdklima im letzten Jahrhundert in den meisten Regionen insgesamt erwärmt hat, so die US-amerikanische National Academy of Sciences.

Mythos Nr. 4:Die Menschen verursachen keine globale Erwärmung – es ist Teil eines natürlichen Kreislaufs.

Fakt ist: Die globale Erwärmung der Erde ist nicht natürlich.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass durch Abholzung und Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr Kohlendioxid in die Luft gelangt, was die Hauptursache für die globale Erwärmung ist. Seit 1985 wissen Wissenschaftler, dass Treibhausgase wie Kohlendioxid Wärme einfangen, und wissenschaftliche Studien haben natürliche Erklärungen wie Vulkanausbrüche und Sonnenlicht bereits ausgeschlossen.

Obwohl Kohlendioxid natürlicherweise auf der Erde vorkommt, schwanken diese gewöhnlichen Mengen normalerweise zwischen 180 und 300 ppm. Die heutigen Werte liegen laut Environmental Defense Fund bei etwa 380 ppm. Das sind 25 Prozent mehr als die höchsten natürlichen Kohlendioxidwerte der letzten 650.000 Jahre.

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