Wie kamen riesige Felsbrocken auf diese Insel auf den Bahamas?

Eleuthera

Eleuthera ist eine lange, dünne Insel auf den Bahamas, die in erster Linie für ihre rosa Sandstrände bekannt ist. Aber es ist das, was sich auf dem schmalen, steil abfallenden nördlichen Abschnitt der Insel befindet, der Wissenschaftler in dieses tropische Paradies bringt: zwei riesige Felsbrocken, die bizarrerweise in einiger Entfernung von den Klippenrändern sitzen.

Felsbrocken sind auf einer so kleinen, schmalen Insel etwas Seltsames. Klar ist, dass sie sich dort, wo sie sitzen, nicht hätten bilden können, und dass eine immense Kraft sie dort hätte platzieren müssen. Jetzt glaubt ein internationales Forscherteam, das Rätsel gelöst zu haben, doch ihre Erklärung lässt auf eine bedrohliche Klimazukunft schließen, berichtet Phys.org.

Obwohl über eine dünne Inselregion, die als Glass Window Bridge bekannt ist, große Felsen verstreut sind, handelt es sich um die beiden größten Felsbrocken, die liebevoll benannt wurden "Kuh" und "Stier," das scheint wirklich unmöglich. Bisher war die vorherrschende Theorie, dass die Felsbrocken dort platziert wurden, wo sie vor etwa 100.000 Jahren, als der Meeresspiegel viel höher war als heute, von einem wütenden Gewitter heimgesucht wurden. Aber die neue Forschung stellt diese Idee in Frage.

Es stellte sich heraus, dass es keinen Supersturm gegeben hätte. Mithilfe von Computersimulationen stellten die Forscher fest, dass Wellen, die sich mit einer Geschwindigkeit von nur 32 bis 32 km / h bewegen, genug Energie hatten, um die beiden Felsbrocken mit einem Gewicht von 383 bzw. 925 Tonnen von dort aus zu drücken, wo sie sich auf einer unteren Klippe gebildet hatten. Wellen mit dieser Kraft bildeten sich 2012 während des Hurrikans Sandy.

Der Meeresspiegel hätte 20 bis 30 Fuß höher sein müssen als derzeit, um die Felsbrocken angemessen zu versenken, aber das bedeutet, dass der Meeresspiegel aufgrund der globalen Erwärmung weiter ansteigt wieder auf Inseln wie Eleuthera, da sie von Sturmfluten überschwemmt werden. Natürlich wird der Klimawandel auch dazu führen, dass intensivere und häufigere Stürme am Horizont sind.

Die Forschung wurde in den Proceedings der National Academy of Sciences veröffentlicht.

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