6 überraschende Fakten über Marienkäfer

Marienkäfer, der auf Blume kriecht

Die Leute lieben Marienkäfer. Und was gibt es nicht zu lieben? Sie sind süß wie ein Knopf mit ihren winzigen harten, roten Muscheln mit schwarzen Flecken. Es gilt sogar als Glücksfall, wenn einer auf Ihrer Hand landet oder Sie einen bei sich zu Hause sehen. Außerdem sind sie für den Menschen völlig ungefährlich. Landwirte lieben Marienkäfer, weil sie laut National Geographic gerne pflanzenfressende Insekten wie Blattläuse essen.

Butladybugs verschwinden in den Vereinigten Staaten, und Wissenschaftler wissen nicht warum. Eine Theorie besagt, dass nicht heimische Arten, wie der Siebenfleckige Marienkäfer aus Europa (Coccinella septempunctata) und der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis), sich hier so erfolgreich vermehrt haben, dass einheimische Marienkäfer außer Sichtweite geraten sind. Eine andere Theorie besagt, dass diese nicht einheimischen Arten selbst einen Rückgang erleiden müssen, sodass das Verschwinden möglicherweise nur Teil eines natürlichen Kreislaufs ist.

Hier sind fünf wenig bekannte Fakten über diese beliebten Gartenräuber.

1. Eigentlich sind es Käferinnen, keine Käfer.Was ist der Unterschied? Für den Anfang haben Käfer nadelförmige Maulteile, während Käfer laut dem Australian Museum Kaumundteile haben. Außerdem haben Käfer härtere Flügel als Käfer (wenn überhaupt). Auch Käfer ernähren sich meistens flüssig und Käfer nicht.

In Europa nennt man sie Marienkäfer.

Gelber Marienkäfer

2. Sie sind nicht alle rot mit schwarzen Flecken.Obwohl dies die gebräuchlichste Art ist, sich einen Marienkäfer vorzustellen, sehen nicht alle Arten von Marienkäfern so aus. National Geographic berichtet, dass es auf der Welt etwa 5.000 Marienkäferarten gibt, davon 500 in den USA. Sie können auch gelb, orange, braun, pink oder sogar ganz schwarz sein und ihre Flecken – die manche Marienkäfer überhaupt nicht haben – können eher wie Streifen aussehen, wie das obige Foto zeigt.

Marienkäfer, der Blattläuse isst

3. Ein Marienkäfer kann in seinem Leben 5.000 Blattläuse fressen.In der Tat, sobald Marienkäfer schlüpfen, beginnen sie zu schlemmen. Marienkäfer legen Eier – Hunderte von ihnen – in Blattlauskolonien, und wenn sie schlüpfen, beginnen die Larven sofort mit der Fütterung. "Nach dem Schlüpfen fressen die Larven in den zwei Wochen, in denen sie ausgewachsen sind, etwa 350 bis 400 Blattläuse," sagt der San Diego Zoo.

Sie fressen aber nicht nur Blattläuse, sondern auch Fruchtfliegen, Thripse, Milben und andere pflanzenschädigende Insekten.

Unterschiedliche Arten bevorzugen jedoch unterschiedliche Lebensmittel. Während viele Gartenschädlinge jagen, ernähren sich einige (wie der mexikanische Bohnenkäfer und der Kürbiskäfer) auch von den in ihren Namen genannten Pflanzenblättern, so dass diese besonderen Arten in einigen Gärten nicht gern gesehene Gäste sind.

4. Der Winter ist die Zeit für einen Marienkäfer-Bacchanalia (und Winterschlaf).Blattläuse sind jedoch mehr als nur eine Nahrungsquelle; Sie dienen auch als Signal dafür, wann Marienkäfer sich paaren müssen. Als die Blattläuse zu verschwinden beginnen, bemerken die Marienkäfer, dass der Winter kommt, und strömen in die Häuser der Vorfahren, in denen sie sich vor dem Winterschlaf einmal im Leben paaren. Nach dem Winterschlaf können die Marienkäfer in letzter Minute eine besondere Zeit mit einem Kumpel verbringen, aber dann kehren sie zu ihren Häusern zurück.

Marienkäfer auf Blume

5. Die Spots eines Marienkäfers warnen potenzielle Raubtiere.Die Flecken und leuchtenden Farben sollen potenzielle Angreifer warnen, dass dieser Käfer schrecklich schmeckt. "Marienkäfer können eine Flüssigkeit aus Gelenken in ihren Beinen absondern, was ihnen einen üblen Geschmack verleiht," National Geographic-Berichte. (Wenn Sie jemals gehört haben, dass Marienkäfer stinkende Füße haben können, ist dies der Grund dafür.) Es ist auch bekannt, dass sie sich tot stellen und ihnen ein zweigleisiges Verteidigungssystem in einer Welt geben, in der sie essen oder gegessen werden.

Aus diesem Grund werden sie nicht oft gejagt, jedoch können laut TheLost Ladybug Project verschiedene Insekten wie Mörderwanzen, Gestankwanzen und Spinnen Marienkäfer fressen.

6. Der Teil ihres Namens “Dame” soll sich auf die Jungfrau Maria beziehen.Nein, "Dame" bedeutet nicht, dass alle Bugs weiblich sind. Hier ist die Hintergrundgeschichte mit freundlicher Genehmigung des Lost Ladybug Project: "Während des Mittelalters in Europa zerstörten Schwärme von Blattläusen die Ernte. Die Bauern beteten zur Jungfrau Maria um Hilfe – und Hilfe kam in Form von Marienkäfern, die die Pflanze verschlang, Schädlinge zerstörten und die Ernte retteten. Die dankbaren Bauern nannten diese Insekten “Käfer Unserer Lieben Frau”, ein Name, der bis heute Bestand hatte."

Diese Geschichte wurde ursprünglich im Juli 2016 geschrieben und mit neuen Informationen aktualisiert.

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