Das gerettete Baby fühlt zum ersten Mal die Sonne

Babyschwein, das zum ersten Mal im Gras steht

Auf einer Farm in Queensland, Australien, gab es ein Babyschwein ohne Namen. Und es schien bestimmt, nie einen zu bekommen.

Nur ein oder zwei Tage zuvor wurde das Ferkel auf einer Fabrikfarm geboren. Er hatte ein Auge verloren – niemand weiß genau, wie. Er hatte Probleme mit dem überfüllten und beengten Stift, der die Brust seiner Mutter erreichte. Die leblosen Körper seiner Geschwister waren in der Nähe ausgebreitet.

So oder so würde es dieses Schwein nicht auf den Markt bringen.

Aber eine Handvoll Tieraktivisten “zeugten” an diesem Tag – eine stille Mahnwache, die dieses anonyme Leben ehrt und ihre Lebensbedingungen aufzeichnet.

Sie entdeckten das Babyschwein, das blutete und beinahe in der dunklen Feder zertrampelt wäre. Sie wussten, dass sie ihn da rausholen mussten.

Ferkel in Bandagen gewickelt

Eine der Aktivistinnen, Renee Stewart, setzte das Ferkel in ihr Auto und fuhr stundenlang, um ihn zu einem Tierarzt zu bringen.

Aber es waren noch viele Meilen zu fahren.

“Ich habe in diesen 48 Stunden kaum geschlafen”, sagt Stewart.

Zuerst wussten die Ärzte von The Vet Collectiv nicht, ob das Ferkel es schaffen würde – stark untergewichtig, unterernährt, blutend. Aber der Patient hielt durch.

Und bald wurde das sich erholende Ferkel von einem nahe gelegenen Heiligtum namens Zuckerfarm begrüßt.

Dort trat dieses kleine Waisenkind – genannt Bella, weil seine Retter ihn für ein Mädchen hielten – wirklich ins Licht.

An einem sonnigen Tag öffneten Bellas Retter seine Kiste. Und das Schwein, das die Sonne noch nie gesehen hatte, trat in seine warme Umarmung.

“Zuerst ist er verwirrt und schaut mich immer wieder an”, erinnert sich Stewart. „Dann macht er ein paar Schritte. Dann schaut mich wieder an. Es war ein so wichtiger und emotionaler Teil unserer Reise. “

Es ist okay, Bella. Du schaffst das. Es wird nur eine Weile dauern, um zu verstehen, was es bedeutet, draußen zu sein. Und einen Namen haben. Und eine Familie.

“Er hatte noch nie Gras, Sonnenschein oder Wind erlebt”, erklärt Stewart. „Nur harter Beton, kalte Stahlstangen und künstliches Licht den ganzen Tag und die ganze Nacht."

Aber Bella hat den Rest seines Lebens, um das herauszufinden. Weil dieses kleine Schweinchen tatsächlich nach Hause gekommen ist.

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