Das neu entdeckte Unterwasser-Vulkangebiet ist voller bizarrer, winziger Fangzähne

schuppenloser Schwarzfisch

Während eines Einsatzes auf dem Meeresboden in ihrem neuen Ozeanforscher, RV Investigator, machten Forscher der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO) vor der Küste von Sydney, Australien, eine überraschende Entdeckung: Ein erloschenes Vulkangebiet voller Albtraumfische , berichtet CSIRO News.

Einer der Fische, die sich in dieser Unterwasserregion aufhalten, ist die oben abgebildete Kreatur, eine winzige, pechschwarze, schuppenfreie Warze mit Reißzähnen. Der Chefwissenschaftler der Reise, der Meeresbiologe der UNSW, Professor Iain Suthers, sagte, er sei erstaunt darüber, wie viele dieser kleinen Kreaturen so weit draußen auf See gefunden werden könnten. Die Entdeckung könnte die Art und Weise verändern, wie Forscher Jungfische untersuchen.

"Wir hatten geglaubt, dass sich Fische nur in Küstenmündungen entwickelten und dass, wenn die Larven erst einmal ins Meer geschwemmt waren, dies das Ende war," erklärte Suthers. "Tatsächlich sind diese Wirbel jedoch Anpflanzungsgebiete für die kommerzielle Fischerei entlang der australischen Ostküste."

Die Merkmale des Meeresbodens, wie der auf dieser Reise entdeckte Unterwasservulkan, können Wirbel erzeugen, die ideale Orte für ein blühendes Leben bieten. Der schuppenlose schwarze Fisch ist nicht das einzige seltsame Wesen, das entdeckt wurde. Ebenfalls lauerten aalähnliche Idiacanthidae und die immer beängstigenden Chauliodontidae, die beide hier abgebildet sind:

IdiacanthidaeChauliodontidae

Das erloschene Vulkangebiet selbst bestand aus vier Calderas, die auf ein Alter von etwa 50 Millionen Jahren geschätzt wurden. Es befindet sich etwa 200 Kilometer vor der Küste von Sydney, Australien, ist etwa 20 Kilometer lang und etwa 6 Kilometer breit und erhebt sich am höchsten Punkt 700 Meter über dem Meeresboden.

"Dies ist das erste Mal, dass diese Vulkane gesehen wurden,"sagte Professor Richard Arculus von der Australian National University. "Es beweist einmal mehr, dass wir mehr über die Topographie des Mars wissen als über den Meeresboden in unserem eigenen Garten."

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