Die NASA beginnt mit der Bestrahlung von Affen

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Der erste Primat ging 1961 ins All, als ein Schimpanse namens Hamrocket gen Himmel schoss. Fünfzehn Primaten folgten, bis der letzte amerikanische Affe 1985 ins All ging.

Jetzt bringt die NASA wieder Primaten in den Himmel. Die Weltraumbehörde wird 18 bis 28 Totenkopfäffchen einer geringen Dosis täglicher Strahlung aussetzen, um die Auswirkungen einer langfristigen Strahlenexposition außerhalb des Erdmagnetschilds zu untersuchen.

Mit Blick auf die Reise der NASA zum Mars wollen die Wissenschaftler untersuchen, wie sich Strahlung auf das zentrale Nervensystem und das Verhalten der Affen im Laufe der Zeit auswirkt. Jack Bergman ist Verhaltenspharmakologe am McLean Hospital der Harvard Medical School in Boston. Wie er Discovery News erzählte, "Die NASA setzt sich seit langem für die Raumfahrt ein, und mit dieser Verpflichtung muss auch bekannt sein, welche negativen Auswirkungen die Raumfahrt haben kann und welche Risiken für Astronauten bestehen."

Das Experiment, das im Space Radiation Laboratory der NASA im Brookhaven National Laboratory des Energieministeriums in New York stattfinden wird, umfasst das Training von Totenkopfaffen für eine Vielzahl von Aufgaben. Sie werden getestet, um festzustellen, wie sich die Strahlenbelastung auf die Leistung auswirkt.

Bergman sagt, dass dieses Verfahren es Wissenschaftlern ermöglicht, die Affen zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Strahlenexposition zu bewerten. Auf diese Weise können sie sowohl unmittelbare als auch langfristige Auswirkungen erkennen.

Die NASA hat erklärt, dass die Tiere nicht getötet werden und für die Dauer ihres Lebens im McLean-Krankenhaus bleiben.

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