Geheimnisvolle tote Kreatur wäscht sich in Spanien an Land, die Welt schnappt nach Luft

Seedrache

Auch nach jahrhundertelanger Erforschung birgt Theoceanstill sowohl seine Geheimnisse als auch unsere Faszination. Obwohl wir heute mehr als je zuvor über die Weltmeere und ihre Bewohner wissen, spuckt das Meer von Zeit zu Zeit etwas so Seltsames, Unerwartetes aus, dass die Welt kollektiv nach Luft schnappt, während sie sich fragen, was zum Teufel es sein könnte.

Dies war der Fall am 16. August, als die Strömungen des Mittelmeers eine 13 Fuß lange, stinkende Leiche an den Ufern des Dorfes Villaricos in Andalusien, einer autonomen Gemeinschaft Spaniens, ablegten. Ein erster Bericht in der spanischen Publikation Lavanted beschrieb den seltsamen, gehörnten Körper – der in mehreren Stücken gefunden wurde – als "Was wie ein großer Fisch aussehen mag, aber in einem fortgeschrittenen Zersetzungszustand." Einheimische scherzten, dass es eine war "mutierter Fisch" oder eine Art Loch Ness Monster.

Die Medien sprangen natürlich direkt drauf. Einige Websites nannten es a"gehörntes Seemonster."Das beliebte Blog Boing Boing nannte es a "Drachen." Einige Leute spekulierten, dass es Anoarfish sein könnte, eine selten zu sehende Art von Riesenhering, der bis zu 30 Meter lang werden kann.

Aber jetzt haben sich die Experten eingemischt und es tut uns leid zu berichten, dass es sich nicht um einen Drachen, ein Loch Ness-Monster oder gar einen Seestern handelt. "Das ist definitiv ein Hai-Skelett," Der Ichthyologe Dean Grubbs von der Florida State University berichtete gegenüber NBC News. "Die Elemente nach hinten haben mich verwirrt, aber das sind die unteren Schwanzflossenstützen. Die “Hörner” sind die Scapulocoracoids, die die Brustflossen stützen." (Scapulocoracoids sind Knochen, die den meisten Wirbeltieren gemeinsam sind. Sie haben sie: Sie werden Schulterblätter genannt.)

Also los geht’s, ein weiteres Rätsel ist gelöst. Ach, die alten Karten, die einst Gebiete des Ozeans mit den Worten identifizierten "Hier gibt es Drachen" müssen noch bewiesen werden. Aber es ist gut zu wissen, dass der Ozean noch einige Überraschungen für uns bereithält, auch wenn es sich nur um tote, stinkende Leichen handelt.

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