Polizisten beeilen sich, ertrinkendes Känguru zu retten

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Als Polizisten an einen Strand in der Nähe von Melbourne, Australien, gerufen wurden, hatten sie wahrscheinlich nicht damit gerechnet, hüfthoch in kaltem, unruhigem Wasser zu wateten, um ein Känguru in Not zu retten.

Aber das ist doch Australien.

Und das fragliche Känguru hatte kaum einen Moment Zeit.

Also stürzte Sgts in dieses kühle Wasser. Christopher Russo und Kirby Tonkin.

"Er hatte weniger als eine Minute," Russotold die Verkündersonne. "Er ging unter und als er auftauchte, konnte man Schaum aus seiner Nase sehen. Er ertrank.

"Ich packte seinen Schwanz und Kirby wiegte seinen Kopf und zog ihn an den Strand und räusperte sich, um das Wasser aus ihm herauszuholen. Dann fingen wir einfach an, auf seine Brust zu drücken und er fing wieder an zu atmen und ich konnte einen Herzschlag fühlen."

Das Känguru war in Decken eingehüllt und an Leben gefesselt und wurde zur Polizeistation in der Küstenstadt Rosebud zurückgebracht. Aber hier wurden die Grenzen der Polizeiausbildung in der Känguru-Rettung allzu offensichtlich. Die Beamten wussten nicht genau, was sie mit dem Beuteltier anfangen sollten, und brachten ihn in eine Zelle.

Zum Glück meldete sich Michelle Thomas von Animalia Wildlife Shelters, um ihn zu retten.

"Wir gingen dort hinunter und sedierten ihn," sie erzählt MNN. "Und brachte ihn dann zurück in unser Tierheim."

Ein Känguru in Decken gewickelt.

Dort wurde das Beuteltier mit intravenösen Flüssigkeiten sowie Antibiotika und Behandlungen für einige stark abgenutzte Nägel versorgt.

Von dort aus wurde der Patient in ein anderes Tierheim verlegt – eines mit der Möglichkeit, ein 67-Pfund-Känguru richtig zu pflegen.

Ein Känguru, der von Wildtierrettern gepflegt wird.

"Er hatte Wasser aufgenommen," Thomas fügt hinzu. "In seiner Lunge war ein bisschen Wasser."

Dank dieser Kette des Mitgefühls erholt sich das Känguru bereits wieder – und kann schon heute in die Wildnis zurückkehren.

Vielleicht mit einem gesünderen Respekt vor australischen Stränden.

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