Schneeleoparden in Afghanistan gefunden

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Eine vom Aussterben bedrohte Art ist in dieser Woche etwas weniger bedroht.

Eine große Gruppe von Schneeleoparden, deren Population in den letzten 16 Jahren um 20 Prozent auf 4.500 bis 7.500 zurückgegangen ist, erlebte im Wakhan-Korridor im Nordosten Afghanistans eine Blüte.

Die Studie, die von den Naturschützern der Wildlife Conservation Society, Anthony Simms, Zalmai Moheb, Salahudin, Hussain Ali, Inayat Ali und Timothy Wood durchgeführt wurde, verwendete von der Gemeinde ausgebildete Waldläufer und Fallenkameras, um Leoparden an 16 verschiedenen Orten aufzuspüren.

"Dies ist eine wunderbare Entdeckung – sie zeigt, dass in Afghanistan echte Hoffnung für Schneeleoparden besteht," sagte Peter Zahler, stellvertretender Direktor der Wildlife Conservation Society für Asien-Programme.

"Jetzt ist es unser Ziel, sicherzustellen, dass diese großartigen Tiere als wesentlicher Bestandteil des afghanischen Naturerbes eine sichere Zukunft haben."

Die Schneeleoparden sind in der Region weiterhin durch Wilderei und Gefangennahme durch lokale Jäger und Hirten bedroht.

Um diese Bedrohungen zu bekämpfen, hat die Wildlife Conservation Society eine Reihe von Schulungs-, Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen in der Gemeinde durchgeführt, um die lokale Bevölkerung beim Schutz der Tiere zu unterstützen.

Umweltschutzmaßnahmen werden in Schulen in der Nähe des Wakhan-Korridors unterrichtet, und 59 Ranger wurden geschult, um nicht nur die Schneeleoparden, sondern auch andere bedrohte Arten in der Region zu überwachen.

"Durch die Entwicklung eines gemeindenahen Managementansatzes glauben wir, dass Schneeleoparden in Afghanistan langfristig geschützt werden," sagte Simms, der Studienleiter.

Die Studie erscheint in der Ausgabe vom 29. Juni des Journal of Environmental Studies.

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