Vogelspinnen haben eine geheime, schmerzhafte Waffe

Tarantel

Während Vogelspinnen ein Lieblingstier von Spinnentierliebhabern sind, könnte eine neue Entdeckung von Wissenschaftlern zu einem Umdenken im Umgang mit den großen Spinnen führen.

Im Februar 2009 besuchte ein britischer Mann ein Krankenhaus in England und klagte über rote, wässrige und lichtempfindliche Augen. Als sich der Zustand des Patienten, der ursprünglich als Bindehautentzündung galt, nicht mit Antibiotika besserte, warfen die Ärzte einen Blick auf seine Augen unter Linsen mit hoher Vergrößerung. Was sie sahen, war rätselhaft.

"Als wir die Hornhaut dieses Mannes betrachteten, das klare Fenster, das das Auge verdeckte, sahen wir diese kleinen weißlichen Flecken und ein kleines schwarzes haariges Ding in der Mitte von jedem," St. James Zia Carrimtold LiveScience. "Aus der Hornhaut ragten etwa ein Dutzend Haare, von denen ein paar durch die dünne Deckschicht des Auges gegangen waren."

Nach der Präsentation ihrer Ergebnisse erinnerte sich der Patient an einen Vorfall, bei dem seine chilenische Rose eine Vogelspinne abgefeuert hatte "Haarnebel" das traf ihn ins Gesicht und in die Augen. Er hatte zu der Zeit den Tank des Haustiers gereinigt – und Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies eine bedrohliche Aktivität gewesen sein könnte, die das scharfe Schießen ausgelöst hat.

Da die Haare so klein sind, ist es leider nicht möglich, sie zu entfernen. Die Ärzte behandelten das Auge zwar mit topischen Steroiden, doch während die meisten Symptome abgeklungen waren, berichteten die Patienten bereits im August von leichten Beschwerden. Die Haare stecken immer noch in seiner Hornhaut und die Ärzte sind sich nicht sicher, ob sie jemals verschwinden werden.

Moral der Geschichte? Wenn Sie eine Vogelspinne besitzen, gehen Sie äußerst vorsichtig damit um – und in sicherem Abstand zu Ihren Augen. "Vermeiden Sie den Umgang mit Vogelspinnen aus nächster Nähe. Wenn sie aus nächster Nähe damit umgehen, sollten sie einen Augenschutz tragen," Dr. Carrim riet.

viaLiveScience

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