Die kinetische Energie der Radfahrer nutzen

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Wie viele Menschen würden mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, wenn sie keine Angst vor den Anstiegen auf ihrem Weg zur Arbeit hätten? Dank Forschern am Massachusetts Institute of Technology werden wir es gleich herausfinden. DasNew York Times berichtet das Senseable City Laboratory, das an einem Rad arbeitet, um die kinetische Energie zu sammeln, die wir beim Radfahren erzeugen, und sie aufzubewahren, wenn wir auf diesen entmutigenden Hügeln einen Schub brauchen.

Dem Artikel zufolge stellen sich die Forscher das neue Rad als Teil von vor "Radfahren 2.0," Radfahren in die gleiche Kategorie wie Hybridautos bringen. Der Zyklus speichert die zum Bremsen oder Bergabfahren freigesetzte Energie und kommuniziert diese über Smartphones. Das sich drehende Rad lädt eine Batterie in der Nabe auf, das sogenannte Copenhagen Wheel (benannt nach der Stadt, in der es diese Woche enthüllt wurde). Das neue Teil kann in jedes vorhandene Hinterrad nachgerüstet werden. Es unterscheidet sich von anderen E-Bikes durch den Wegfall schwerer Batterien oder Kabel, da alle Mechanismen in der Radnabe enthalten sind. Neben der Energy-Harvesting-Technologie umfasst der neue Hub "Sensoren, die die Luftqualität verfolgen, ein Kilometerzähler und ein GPS-Gerät, um Routen zu verfolgen." Diese Informationen können alle über Bluetooth an das Mobiltelefon des Radfahrers gesendet werden.

Laut den Entwicklern muss der Fahrer sein Handy am Lenker des Fahrrads platzieren und die Copenhagen Wheel Application übermittelt dem Handy Informationen darüber, wie viel Kraft der Fahrer aufbringt, wann er den Gang wechseln muss, wie viel Motorunterstützung erforderlich ist oder sogar ob das Fahrrad sollte gesperrt oder entsperrt sein.

Die Dänen scheinen zuversichtlich, dass das neue Rad gut in ihre Kultur passt "versuchen, sich von Autos abzusetzen," Andere sind jedoch skeptisch, dass Radfahrer die neue Technologie akzeptieren werden. In einer Ära der Fixed-Gear- oder Single-Speed-Bikes scheint die Einfachheit das oberste Gebot zu sein. Vielleicht verschmähen engagierte Radfahrer die neue Nabe. Dies ist jedoch möglicherweise ohnehin nicht der Zielmarkt für den Hub. Als M.I.T. Die Forscher entwickeln diese Fahrradtechnologie weiter und betonen, dass es ihr erstes Ziel ist, sie zu schaffen "Ein Fahrrad, das ein echtes Transportmittel ist." Sie weisen darauf hin, dass Menschen mit kurzen Pendelwegen, die sonst schweiß- oder hügelbewusst wären, ermutigt werden könnten, auf ein Fahrrad zu steigen. DasMalzitiert die leitende Forscherin Christine Outram, "[this hub] ist eine Technologie, mit der mehr Menschen auf Fahrräder steigen können."

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